Montag, 22. August 2016

#7weeksoff - Japan Teil 1

Wie erwartet, hat mir Japan super gut gefallen. Zwar hatten wir ein ziemlich gedrängtes Programm und ich fand zu wenig Zeit zwischendurch, um gerade in Tokyo und Kyoto die Städte etwas auf eigenen Faust zu erleben. Auch war es als Abschluss unserer siebenwöchigen Reise doch sehr intensiv. Im Nachhinein würden wir wohl nach Tahiti nach Hause reisen und ein paar Monate später Japan separat bereisen. Es war fast ein wenig "to mouch".
Aber nichtsdestotrotz, Japan war grossartig! Wir haben unheimlich viel gesehen und erlebt und ich habe wieder mal viel zu viele Fotos gemacht. Ich habe nun versucht, eine Auswahl zu treffen um hier einige unserer Erlebnisse zu zeigen.


3 Tage Tokyo und Nikko



Wir Übernachteten im Aman Tokyo. Es befindet sich super Zentral im Otemachi Tower und ist extrem Stylish! Die Räume sind hoch und lichtdurchflutet und die verwendeten Materialien allesamt sehr edel und höchstwertig. Die Zimmer sind in traditionell, japanischem Design eingerichtet und verfügen über jeglichen erdenklichen Komfort. Leider gibt es nur ein Italienisches Restaurant und auch die Preis-Leistung der Konsumation in Restaurant und Bar stimmte nicht ganz.

Gigantische Lobby im Aman Tokyo in der 33. Etage


Der Ausblick aus dem Zimmer war atemberaubend


Jetlag sei "dank" war ich am morgen früh wach und bin ein paar Längen im fantastischen Pool über den Dächer Tokyos schwimmen gegangen. Definitiv der stylish'te Hotelpool den ich je gesehen habe!


Den Tag verbrachten wir mit einem Reiseführer in Tokyo. Mit der U-Bahn haben wir uns kreuz und quer durch die Stadt bewegt.



Der Kaiserpalast
Er befindet sich auf einer immensen Grünfläche mitten in der Stadt. Die Anlage ist jedoch von der Bevölkerung nur zwei Mal Jährlich frei zugänglich.



Der Meijin-Schrein - umgeben von einer wunderbaren, weitläufigen Grünanlage.



Die Kreuzung im Shibuya Viertel, wo in der Stosszeit bis zu 2500 Menschen die Strasse während einer Grünphase überqueren. Bunt, laut und crazy

Zum Mittag haben wir super fein Shabu Shabu gegessen.

Anschliessend besuchten wir diese reizende Dame und wurden von ihr in die Besonderheiten der klassischen Tee-Zeremonie eingeführt.

Kannon-Tempel im Stadteil Asakusa

Ganz in der Nähe des Tempels gab es eine "Geschirr-Strasse". Durch diese Läden mussten wir natürlich stöbern.

Am Abend landeten wir spontan in einem kleinen Lokal in einer Seitenstrasse von Ginza. Da gab es Fleisch und Gemüse vom Holzkohlegrill. Im Lokal sprach niemand Englisch, aber die Verständigung funktionierte trotzdem. Wir hatten viel Spass mit ihnen, sie hatten viel Spass mit uns. Und mein Liebster durfte Rauchen wie bei seinen Japan-Besuchen von vor 20 Jahren;-)

Nikko

Am nächsten Tag wurden wir vom Reiseleiter abgeholt und wir fuhren mit dem Zug zwei Stunden nach Nikko.
Ein japanisches Sprichwort lautet: Sag nie "schön" bevor du Nikko gesehen hast.
Die Anlage mit 36 Bauten um den Toshugu-Schrein faszinierte uns wirklich ganz besonders. Die Grösse der Anlage, eingebettet in eine beeindruckende Natur, und auch die Verzierungen und farbigen Dekorationen der Gebäude. Alles war gewaltig und hat uns sehr beeindruckt. Leider hatte es enorm viele Touristen und Schulklassen, so dass das Fotografieren äusserst schwierig war.




Die berühmten drei Affen, die nichts "böses" sehen, hören und sagen, haben hier ihren Ursprung.







Das Mausoleum des ersten Shogun Tokugawa leyasu


Der Kegon Wasserfall befindet sich auch im Nikko Nationalpark und gilt als einer der schönsten in ganz Japan. Er liegt auf einer Höhe von 1238m.ü.M, und hat eine Fallhöhe von 97m. Obwohl die Wassermenge an diesem Tag nicht besonders hoch war, hat er uns schwer beeindruckt.




Am Abend haben wir und ein kleines und feines japanisches Restaurant ausgesucht. Zu unserer Überraschung bekamen wir eine Speisekarte nur auf Japanisch. Sogar die Zahlen waren in Schriftzeichen, was wirklich äusserst selten ist. Nachdem wir wohl doch etwas ratlos ausgesehen haben, wurde uns dann doch noch eine Speisekarte auf Englisch gereicht. Viel mehr haben wir dann trotzdem nicht verstanden... Aber das Ergebnis war ganz, ganz grossartig!



Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Takayama. Post folgt.

Kommentare:

  1. Herrliche Impressionen, Japan muss ein reizendes Land sein. War genug Zeit für den Fischmarkt vorhanden? Diesen zu erleben, ist ein grosser, persönlicher Traum von mir.

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    1. Leider nein. Um Tokyo so richtig zu erleben hatten wir viel zu wenig Zeit. Dafür steht es nun für einen Folgebesuch ganz, ganz weit oben:-)

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