Mittwoch, 24. August 2016

#7weeksoff - Japan Teil 3

Kyoto

Was für eine tolle Stadt. Einerseits unglaubliche Tempelanlagen und Grünflächen, anderseits ein pulsierender Grossstadtdschungel.
Kyoto ist ehemalige Kaiserstadt und kulturelles Zentrum des Landes. In der Stadt befinden sich ca. 1600 buddhistische Tempel, 400 Shintõ-Schreine, diverse Paläste und Gärten.

Während eines Tages haben wir mit einem Reiseführer ein paar davon besucht. Am Morgen war das Wetter noch ganz schön, am Nachmittag hatten wir leider Regen. Auch waren wir nicht die Einzigen, welche die Anlagen und Gebäude bestaunt haben. Es hatte wirklich seeeehr viele Touristen. Vor allem viele chinesische Reisegruppen. Das hat das Erlebnis leider teilweise etwas getrübt.


 Der berühmte Zen-Steingarten beim Ryoan-ji-Tempel



 Tausende von Seerosen


Der goldene Pavillon in der Kinkakuji-Tempelanlage
  

Die Burg Nijõ des Tokugawa Shoguns


Heian-jingu-Schrein




Kiyomizu-dera Tempel



Abends hatten wir Lust auf  Teppanyaki. Unser Hotel hat uns in einem Lokal reserviert und wir sind freudig hingefahren. Es war himmlisch! Zwar komplett ohne "Show" und an einem Tisch wurde nur für uns gekocht, was etwas aussergewöhnlich war, jedoch Qualität und Zubereitung waren vom feinsten. Das Lokal hiess Misono und wie wir vor Ort erfahren haben, sind sie die eigentlichen Erfinder von Teppanyaki! Spannend nachzulesen auf ihrer Homepage.






Am 2. Tag fuhren wir mit dem Zug und Reiseleiter nach Nara.


Tõdai-ji Tempel 
Gewaltig - Dieser buddhistische Tempel ist das grösste Holzgebäude der Welt und beherbergt die grösste bronzene Buddhastatue der Welt. Unglaublich gigantisch!


Glück oder Pech. Den Tempel konnten wir nicht so richtig besichtigen, da gerade die Zeremonie zur Einsetzung eines neuen Abt stattfand. Dafür war die Stimmung ganz gewaltig. Über 100 singende Mönche haben einen unglaublichen Klangteppich über die ganze Anlage gelegt.

Die grösste bronzene Buddhastatue der Welt

beeindruckender Wächter

Weiter ging es zu Fuss zum Kasuga-Schrein. Durch einen Wald säumten tausende Steinlaternen den Weg. Überall waren verschiedenste kleine Schreine anzutreffen. Zahmes Rotwild gab es übrigens auch in der ganzen Anlage.




Kofukuji-Tempel

Auf dem Rückweg mit dem Zug haben wir noch bei'm Fumishi Inari Schrein einen Halt eingelegt.
Besonders beeindruckend waren die Alleen von tausenden von orange-roten Torii auf den Berg hinauf.




 


Obwohl ziemlich Müde und vollgepackt mit Eindrücken, freuten wir uns auf unser Abendessen.

Sukiyaki im Mishima Tei
Das Sukyaki wurde definitiv etwas anders zubereitet wie wir es aus der Schweiz kennen. Das was es bei uns gibt, ist eher so eine Mischung zwischen Shabu Shabu und Sukiyaki.
Auf jeden Fall war es ein tolles Erlebnis und super mega fein!







Am nächsten Morgen starteten wir zum letzten Ziel - der Insel Naoshima

Wieder ging es mit dem Zug 2 1/2 Stunden Richtung Westen nach Uno. Da mussten wir dann auf eine Fähre umsteigen, welche uns auf die Insel brachte.

Zugfahren in Japan kann ich übrigens sehr empfehlen. Pünktlich, sauber, bequem, organisiert und vor allem schnell!





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