Montag, 20. Juni 2016

#7weeksoff - Teil 3 / Neuseeland_Nordinsel

Mount Ruapehu

Fortsetzung 14 Tage Rundreise Neuseeland 

 

Die Nordinsel (Die Südinsel ist hier zu finden)

Übernachtungen in Wellington - Tongariro - Rotorua - Whangamata



Kurz nach Sonnenuntergang sind wir in Wellington von Bord der Fähre und haben gleich beim Warten auf's Gepäck den neuen Mietwagenschlüssel erhalten. Das Auto stand direkt vor der Türe parat und 15 Minuten später waren wir bereits beim Hotel. Das ist mal ein reibungslosen Service!

Das Museum-Art-Hotel in Wellington war ein Erlebnis. Wo man hin sah gab es Kunst.



Kurz nach dem Einchecken haben wir uns zu Fuss ins Zentrum begeben um etwas Feines zum Abendessen zu suchen. Wir wurden im  (Capitol), einem kleinen Italienischen Restaurant fündig. Ich hatte zur Vorspeise Tua Tua Clams. Die waren der absolute Hit! Und wir machten eine kleine Pause vom Neuseeländischen Wein:-)



Am nächsten Morgen sind wir noch etwas durch Wellington gestreift und sind gegen Mittag losgefahren Richtung Tongariro Nationalpark. Mittagshalt in Bulls, welches auch bekannt ist für seine Antiquitätengeschäfte. Solche Antiquitätengeschäfte gibt es leider in der Schweiz nicht mehr und ich hätte so gerne ein paar Dinge gekauft. Wenn da nur nicht der seeehr begrenzter Platz in meinem Koffer gewesen wäre!

Schöne Aussicht auf Wellington


Gegen Abend kamen wir in den Tongariro-Nationalpark. Hier befindet sich eine Ansammlung von Vulkankegeln, die sich über einen Zeitraum der letzten 275.000 Jahre gebildet haben. Majestätisch präsentierte sich der Mount Ruapehu. Dieser ist mit 2797m der höchste Vulkan Neuseelands und der höchst Punkt der Nordinsel.




Übrigens, wurden verschiedene Szenen der Filmtrilogie"der Herr der Ringe" im Tongariro-Nationalpark gedreht.

Das Hotel Chateau Tongariro war ein mächtiges, altes Hotel. Unser Zimmer sehr schön renoviert mit Cheminée. Das Essen war leider fürchterlich.


Nur 15 Min. vom Hotel entfernt war das Skigebiet. Das mussten wir natürlich sehen. So sind wir vor der Weiterfahrt den Berg hinauf gefahren. Die Skistation hatte und dann doch etwas überrascht und staunen lassen.


Es muss hier unheimlich viel Schnee geben, damit man auf diesem Untergrund Skifahren kann! Auf jeden Fall stehen die Schneekanonen bereit.


Weiterfahrt mit Ziel Rotorua. Zwischenhalt in Taupo zum Lunch und bei den Huka Falls. Der Lake Taupo ist der grösste See Neuseelands.



Huka-Falls



In Rotorua angekommen, empfängt uns ein strenger Geruch nach Schwefel. Thermalfelder sind in dieser Gegend allgegenwärtig.



Im Ort Rotorua selber gibt es nicht wirklich etwas Sehenswertes. Am nächsten Morgen sind wir zeitig zum nahe gelegenen Wai-O-Tapu Thermal Wonderland gefahren. Da wurde uns zuerst das Ausbrechen des Lady Knox Geysir eindrücklich vorgeführt.


Auf dem anschliessenden Rundgang durch das Gelände des Nationalparks haben wir uns gefühlt als hätten wir die Erde verlassen. Das gesamte Gebiet ist übersät mit kollabierten Kratern, heißen und kalten Seen, Schlammtümpeln und dampfenden Fumarolen. Speziell waren auch die farbigen Ausfällungen von Mineralien.

Wie hier Grün (Orpiment)


oder Gelb (Schwefel)





Das Tollste war natürlich der Champagnerpool! Wie soll's auch anders sein;-) Er ist mit einem Durchmesser von 65 m, einer Tiefe von 62 m und einem geschätzten Wasservolumen von 50.000 m³ eine der größten Thermalquellen Neuseelands.



Am Nachmittag ging es weiter ging es Richtung Coromandel Halbinsel, vorbei an jeder Menge Kiwi-Plantagen.


Was für ein Empfang! Unsere letzten beiden Nächte in Neuseeland verbrachten wir bei Petra und Rainer in ihrer Bushland Park Lodge. Zwei Deutsche, die vor vielen Jahren ausgewandert sind, und sich hier in Whangamata ein Paradies geschaffen haben.

 

Unsere Garten Suite

Rainer, der uns die Tage kulinarisch verwöhnt hat, war ganz aus dem Häuschen, dass er uns "Badische-Spargeln" aus Neuseeland servieren konnte.


Auf Empfehlung von Petra haben wir eine ganz tolle Tour mit einem kleinen Boot (Ocean Leopard Tours) der atemberaubenden Küste der Coromandel entlang gemacht. Vorbei an Lonely Bay, Shakespeare Cliff, Cooks Beach, Hahei und Cathedral Cove. Auch das Wetter hatte es an diesem Tag sehr gut mit uns gemeint.








Auf der Rückfahrt zur Lodge haben wir am Hot Water Beach noch einen feinen Lunch genossen.


Am nächsten Tag hiess es by by Neuseeland. Aber unsere 7Wochen waren ja zum Glück noch nicht vorbei! Weiter ging's zu unserem nächsten Ziel, die Inseln Tahaa und Boro Bora (Gesellschaftsinseln in Französisch Polynesien). Dazu hier auf dem Blog später mehr.

Kommentare:

  1. ... und auch hier wieder traumhafte Bilder. Ich beneide dich um Dein Auge.
    Der einzige Makel, habt ihr keine tollen neuseeländischen Weine gefunden? Oder weshalb musste es ein Tignanello sein?
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

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    1. Also zu meiner Verteidigung, wir haben sehr viel Neuseeländischen Wein getrunken! Bis auf zwei Rotweine (eine davon der Tiganello) wirklich täglich. Haben auch viel degustiert und speziell in Queenstown in einer tollen Weinbar (http://www.thewinery.co.nz/#about) uns intensiv mit Neuseeländischem Wein auseinander gesetzt. Mein Fazit, der Weisswein mochte ich meistens sehr, der Rotwein ist (zu meinem Unglück) hauptsächlich Pinot Noir. Leider mag ich keine Pinot Noir's (sorry, auch die Schweizer nicht). Ab und zu fanden wir auch ein paar Weine mit anderen Traubensorten, wie der Stonyridge Pilgrim.
      Und weswegen es da einen Tignanello sein musste. Wir waren an diesem Tag den 10. Tag in Neuseeland unterwegs und an keinem einzigen Tag hat mir der Rotwein wirklich gemundet. So wollte mein Liebster mir in diesem kleinen, feinen Italienischen Restaurant eine Freude machen. Ich weiss, Tignanello ist Mainstream, aber er hat mir an diesem Abend wunderbar geschmeckt.

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